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ROBOTER-FORTSCHRITTE
KREATIVITÄT FÖRDERN

Roboter in Studios können kreative Bewegungen machen, die dynamisch auf Ereignisse im Studio reagieren. Mit KI-gestützter Automatisierung, die sich um die Dynamik im Studio von Minute zu Minute kümmert, können Regisseure mehr Zeit
Zeit für Kreativität und frische, neue Ideen.

Roboterkameras kommen von den Sternen

Es mag unwahrscheinlich erscheinen, aber die heutigen computergestützten Studiokameras haben ihren fernen Ursprung vielleicht im Film “Star Wars: Eine neue Hoffnung” von 1977. Der Film wurde für seine Spezialeffekte gelobt und bot komplexe Aufnahmen mit Dutzenden von sich bewegenden Raumschiffen vor einem realistisch aussehenden Sternenfeld und außerirdischen Planeten. Bei so vielen sich unabhängig voneinander bewegenden Elementen in den Aufnahmen setzte George Lucas auf computergesteuerte Kameras, um die Action zu erzeugen. Auch wenn die Kinobesucher es nie vermutet hätten, bewegte sich nicht das Raumschiff, sondern die Kamera, und zwar auf komplexen, vorprogrammierten Bahnen, die die Bewegung des Raumschiffs nachahmen sollten.

Obwohl nach heutigen Maßstäben primitiv, war das computergestützte System genau und wiederholbar. Das bedeutete, dass die Kamera komplexe Bewegungsabläufe wiederholt und präzise während mehrerer Aufnahmen mit jeweils unterschiedlichen visuellen Elementen verfolgen konnte.

Diese einzige Innovation veränderte das Filmemachen für immer und etablierte das Prinzip, dass computergesteuerte Kamerabewegungen den Look einer Produktion dramatisch verbessern können.

Ein Live-Sendestudio ist weit entfernt von einem Sci-Fi-Set in Hollywood, aber beide Schauplätze haben einen hohen Produktionswert und ein entferntes Publikum von kritischen Zuschauern gemeinsam.

Beschränkungen bei aktuellen Roboter-Kamerasystemen

Roboterkameras sind komplexe mechanische Systeme mit Masse, Geschwindigkeit und Schwung. Die Betrachter erwarten felsenfeste Kameraaufnahmen und bemerken sofort Vibrationen, Wackler oder jede Art von unerwünschter Bewegung. Die Beschaffenheit des Bildschirms selbst verstärkt dieses Problem, da der physische Rand des Displays
dient als feste Referenz, um unerwünschte Kamerabewegungen hervorzuheben. Die Zuschauer sind an hochwertige manuelle Kamerabewegungen gewöhnt, die oft aus der jahrelangen Erfahrung des Operators resultieren. Das Mindeste, was ein automatisiertes System erreichen muss, ist die gleiche Leistung wie eine manuell bediente Kamera.

Kurven

Viele aktuelle Roboter-Kameraträger sind durch ihre Tracking-Systeme eingeschränkt. Einige fahren auf Schienen, andere auf Rädern, aber sie können nicht durch spezielle Kurven fahren. Definitionsgemäß kann sich ein System auf Schienen nur in die vorgegebene Richtung der Schiene bewegen – und kann auf unerwartete Bewegungen eines Moderators oder Gastes nur begrenzt reagieren. Diese Einschränkungen sind kein Problem, wenn das Programmformat jeden Tag dasselbe ist und die gleichen Talente auftreten. In einem modernen, sich dynamisch verändernden Studiokonzept wären sie jedoch eine große Einschränkung.

Sanfte Bewegung

Reibungslose Bewegungen sind für die Performance auf Sendung unerlässlich. Das Publikum kann jede Unebenheit, Unregelmäßigkeit oder plötzliche Richtungsänderung sofort erkennen. Dadurch sind einige Roboterkameras nur für Bewegungen außerhalb der Luft geeignet. Die Bewegung von Robotern ist keine große technische Herausforderung, aber die reibungslose Bewegung von großen
Roboter, oft mit unhandlicher Nutzlast, bestehend aus großen Objektiven oder Telepromptern.

Geschwindigkeit

Einige Roboter sind nicht schnell genug für moderne Produktionen. Dies ist ein komplexes Thema. Es wäre relativ einfach, einen schnelleren Roboter zu bauen, aber es ist nicht nur eine Frage der linearen (oder gekrümmten) Geschwindigkeit. Roboterkameras und ihre Halterungen sind schwer und haben eine große Wucht. Wenn Sie sie zu schnell bewegen, können sie instabil werden.
Es ist schwieriger, sie schnell zu verlangsamen und dabei eine gleichmäßige, kontrollierte Bewegung beizubehalten. Die Betrachter würden selbst ganz subtile unerwünschte Bewegungen bemerken.

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Teil 3: Mit weniger mehr erreichen – das Studiokontrollraumteam befähigen

Bietet umfassende Einblicke, wie KI-gesteuerte Automatisierung die Studioeinrichtung rationalisieren, die Echtzeitleistung optimieren und die Produktivität mit Sprachsteuerung und Moderatorenverfolgung steigern kann.

Teil 4: Mit Robotern kreativer auf Sendung

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